Age of Wonders: Planetfall - Test, Strategie, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Age of Wonders: Planetfall (Strategie) von Paradox
Strategie mit Kampffokus
Strategie
Entwickler: Triumph Studios
Publisher: Paradox
Release:
06.08.2019
06.08.2019
06.08.2019
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Spielinfo Bilder Videos
Nach langer Fantasy-Tradition versuchen sich die niederländischen Triumph Studios, die 2017 von Paradox Interactive übernommen wurden, an einem Strategiespiel in einem Science-Fiction-Szenario. In Age of Wonders: Planetfall gründet man eine Kolonie auf einem fernen Planeten, beutet die Umgebung aus und liefert sich an XCOM erinnernde Taktik-Schlachten. Wir haben das 4K-Strategiespiel auf PC und Konsolen getestet.

Die Überreste der Star Union

In der Science-Fiction-Welt von Age of Wonders: Planetfall gab es einst die Star Union. Diese galaktische "Föderation" bestand aus einem gigantischen Netzwerk aus Weltraum-Kolonien, die allesamt von Menschen gegründet wurden. Doch irgendwann ging das Imperium auf mysteriöse Art und Weise unter, geriet aber nicht in Vergessenheit ...

Lange Zeit nach diesem Untergang untersuchen sechs Fraktionen als Nachfahren der Star Union die Überreste. Diese Fraktionen unterscheiden sich erfreulicherweise voneinander, jedoch sind keine völlig andersartigen Spieltypen zu erwarten, sondern eher eine Spezialisierung auf bestimmte Aspekte, eigene Einheiten, Kampftaktiken und Waffenvorlieben. An die Abwechslung wie bei Endless Space 2 kommt Age of Wonders: Planetfall nicht heran. Zumindest Civilization 6 wird bei den Eigenarten der Fraktionen bzw. Völker aber locker geschlagen.

Menschen, Cyborgs und Bugs

Die wohl zugänglichste, weil vertrauteste Fraktion ist die Vorhut (Vanguard). Die Sci-Fi-Miliz der Marke Allrounder setzt auf Militär, Fernkampf (Schusswaffen, Laser), Kampfdrohnen und Geschütze. Die Dvar erinnern an Weltraum-Zwerge mit Gasmaskenbärten aus Osteuropa. Sie mögen Vulkane, Produktion, Tunnelgräber, Flächenangriffe und können Gebirge dank Terraforming erschaffen oder zerstören. Die Amazonen bestehen ausschließlich aus Frauen - aus Frauen, die genetisch modifizierte Wildtiere befehligen, sich in Wäldern herumtreiben (Wirtschafts- und Kampfbonus) und neuen Wald pflanzen können.
Bei der Anpassung des Kommandanten können Rasse/Fraktion, Geheimtechnologie und die Perks des Kommandanten festgelegt werden.
Bei der Anpassung des Kommandanten können Rasse/Fraktion, Geheimtechnologie und die Perks des Kommandanten festgelegt werden.
Mit Laserwaffen ergänzte Dinosaurier findet man nur in ihrem Arsenal. Ja, das Fraktionsdesign ist ziemlich abgefahren und dadurch reizvoll, doch in den tatsächlichen Kämpfen fällt der Exotikfaktor kaum noch ins Gewicht.

Die einzige Alien-Rasse sind die Kir'ko - eine ehemals von den Menschen der Star Union unterworfene insektoide Arbeiterrasse mit Schwarm-Faible, die auf Genugtuung sinnt. Zahlenmäßige Überlegenheit, schnelles Bevölkerungswachstum, Nahkampf, Bioregeneration und der Schwarmschild (wenn Einheiten nahe zusammenstehen) gehören zu ihren Eigenarten. Dann gibt es noch die skrupellosen kapitalistischen Händler des Syndikats, die auf Tarnung und Geheimoperationen spezialisiert sind. Die sechste und letzte Fraktion heißt Assembly. Sie besteht aus Cyborgs mit Vorliebe für Forschung und Blitzwaffen. Sie können zusätzliche Ressourcen auf Schlachtfeldern erbeuten und im Kampf gefallene Einheiten wieder zusammensetzen.

Die Wahl des Weltuntergangs

Zusätzlich muss eine "Secret Technology" (ehemals Doomsday-Technologie) gewählt werden, die in der deutschen Version "Geheimtechnologie" heißt. Diese Technologie wird einen Großteil des Waffen-Techtrees einnehmen und den angepeilten Spielstil (leicht) beeinflussen. Entscheidet man sich für die Promether, kann man Massenvernichtungswaffen zur planetaren Auslöschung bauen und unwirtliche Gebiete besiedeln.
Oder man greift auf vorgefertigte Kommandanten zurück.
Oder man greift auf vorgefertigte Kommandanten zurück.
Mit der Xenoseuche bekommt man Zugriff auf eine Alien-Parasit-Kombination mit infektiösen Biowaffen, herbeirufbaren Spezialeinheiten und Verstärkungen für biologische Einheiten. Bei Voidtech setzt man auf Teleportation, temporäre Klone von Einheiten und die Verlangsamung von Feinden. Celestianer versprechen Moral- und Diplomatieboni. Synthese erlaubt es mechanische Einheiten zu hacken und KI-Daemons einzusetzen. Als Psynumbra-Unterstützer beschwört man ätherische Wesen und versucht den Geist/Verstand der Gegner zu manipulieren.

Schafft man es, die Geheimtechnologie bis zum Ende umzusetzen, ist der Wissenschaftssieg greifbar. Somit legt man mit der Wahl der Fraktion und der Doomsday-Technologie den grundlegende Spielausrichtung fest.

Commander-Exkurs

Sollte einem keiner der vorgefertigten Commander einer Fraktionen gefallen, lässt sich ein personalisierter "Commander" mit Perks und Startausrüstung (nur für eigene Partien/Szenarien) erstellen. Solch ein Commander ist auf der Weltkarte präsent und kann Armeen anführen, die aus bis zu sechs Einheiten bestehen. Im späteren Spielverlauf schließen sich weitere Helden-Charaktere dem Kampf an.
Eigene Szenarien bieten viele Einstellungsmöglichkeiten.
Eigene Szenarien bieten viele Einstellungsmöglichkeiten.


Commander und Helden gewinnen in den Gefechten an Erfahrung und lassen sich verbessern bzw. spezialisieren - mit äußerst minimalistischen Talenten, die eher so wirken, als hätten sie die Entwickler überstürzt eingebaut. Bei Age of Wonders 3 wirkten die Entscheidungen, die man beim Heldenfortschritt traf, schwerwiegender und folgenreicher. Die normalen Einheiten sammeln ebenso Erfahrung und werden automatisch stärker. Die Verbesserung der normalen Einheiten wird via Modifikationen pro Truppentyp realisiert, wodurch ihre Eigenschaften und Stärken der Waffentypen besser zur Geltung kommen. Mit modifizierten Laserwaffen können Gegner zum Beispiel "geblendet" werden.

Kommentare

HellToKitty schrieb am
hydro skunk 420 hat geschrieben: ?
23.08.2019 19:09
HellToKitty hat geschrieben: ?
23.08.2019 14:58
Ich kann auch nur jedem empfehlen mit einem freien Spiel zu beginnen, weil die Kampagne schon erst mal recht tröge ist.
Empfand ich zunächst auch so, wird aber mit der zweiten Mission deutlich besser. Dort öffnet sich das Spiel erst so richtig.
Aber jo, ich hocke trotzdem weiter an meinem freien Spiel, bei welchem ich immernoch lebe.^^
Ja, du hast recht. Die Kampagne gewinnt nach einer Weile deutlich an Schwung. Aber im freien Spiel habe ich einfach mehr Kopfkino. Diese höchst individuellen Geschichten, die sich dann in deinem eigenen Kopf entwickeln mochte ich seit jeher an 4x-Spielen.
Ich mag die UI immer noch nicht. Mir ist es unverständlich warum man auf dem Schlachtfeld keine übersichtliche Liste mit den eigen Armeen hat, sondern alles immer selber suchen muss. Das selbe gilt für die strategische Karte. Man muss immer erst in das Armeemenü gehen um seine Einheiten zu finden. Die werden auch in der Übersichtskarte weder im Wirschaftsfilter (verständlich) angezeigt aber auch nicht in der Militäransicht. Warum? Ist das ein Bug, oder soll dieses "Finde-Waldo-Spielelement so sein?
hydro skunk 420 schrieb am
HellToKitty hat geschrieben: ?
23.08.2019 14:58
Ich kann auch nur jedem empfehlen mit einem freien Spiel zu beginnen, weil die Kampagne schon erst mal recht tröge ist.
Empfand ich zunächst auch so, wird aber mit der zweiten Mission deutlich besser. Dort öffnet sich das Spiel erst so richtig.
Aber jo, ich hocke trotzdem weiter an meinem freien Spiel, bei welchem ich immernoch lebe.^^
HellToKitty schrieb am
Ich hab Planetfall jetzt ne ganze Weile gespielt und muss sagen, dass das Spiel an und für sich sehr gut ist. Leider ist das Interface ziemlich unübersichtlich und ist schlecht strukturiert. Die Grafik steht dem Gameplay auch ständig im Wege weil man es schwer hat die Einheiten schnell zu erkennen. Irgendwie ist alles zu überladen. Truppen sind nicht auf den ersten Blick von der Landschaft zu unterscheiden. Ich muss ständig zwischen Wirtschafts- und Militärkarte umschalten. Es ist nicht sofort ersichtlich welche Einheiten noch Bewegungspunkte haben und in welchen Modus sie gerade sind. Alles Fehler die man eigentlich leicht vermeiden kann. Das Spiel wäre mit übersichtlicheren 2D Karten sicherlich noch spaßiger gewesen. Man sollte im Kampfmodus auch unbedingt die Actionkamera ausschalten, weil dadurch alles übersichtlicher wird. Ich kann auch nur jedem empfehlen mit einem freien Spiel zu beginnen, weil die Kampagne schon erst mal recht tröge ist. Trotzdem ein gutes Spiel. Man kann sich sein Armee zusammenbauen wie man will und genießt unzählige taktische Freiheiten.
hydro skunk 420 schrieb am
Jop, das geht natürlich auch.
Ich habe mich übrigens trotz stellenweise aussichtsloser Lage durchgebissen und einen der der Angreifer besiegen können (und damit gleichzeitig natürlich all sein Land und seine Bauten übernommen). Nun sollen die anderen zwei es ruhig weiter versuchen. :boxen:
Doof nur, dass noch zwei weitere KI-Spieler mir wohl bald den Krieg erklären werden. :ugly:
Alles nur, weil ich ständig verleumdet werde. :Blauesauge:
Gegen ein oder zwei Gegenspieler kann man ja noch die ein oder andere Cyber-Attacke abwehren, aber ich musste ja unbedingt 12 KI-Gegner einstellen, und dann auch noch auf schwer.
Aber durch den jüngsten Triumph habe ich nun wieder etwas Hoffnung. :)
Todesglubsch schrieb am
hydro skunk 420 hat geschrieben: ?
19.08.2019 23:12
Somit sollte man sich immer gut überlegen, ob man jemandem den Krieg erklärt, da er dadurch leicht gestärkt wird - und man selber nicht.
Außer man startet den Krieg mit genug Casus Belli, dann bekommt man selbst die Unterstützung ;)
Zur Not kann man die ja mit ner Operation selbst erstellen. Also sowas wie... "Die haben ganz sicher Massenvernichtungswaffen da unten!".
btw: Erster Konsolenpatch (PS4) erschienen. Steckt wohl einiges drin. Mal schauen ob Kolonien immer noch "gefunden" werden.
schrieb am

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